Dr. Gerd Helmecke
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Veröffentlicht im: IESRJ : E-ISSN No:2455-295X / Volume:2 / Issue: 7 / July 2016

Das neue Atommodell


Will man den Kosmos verstehen, so muss für die Materie eine Modellbildung bestehen, die aus der punktförmigen reinen Energie (Singularität) ein mehrdimensionales Universum entstehen lässt. Die vorliegenden Atom- und Materiemodelle sind nur unzureichend dazu geeignet, einen lückenlosen Zusammenhang zwischen Materie und Energieformen darzustellen.

Ausgangspunkt für den neuen Ansatz ist die Tatsache, dass Materie eine Art kondensierte Energie darstellt. So beweisen Kernspaltung und Kernfusion die reale Umwandlung von Materie in Energie. Die übliche Beschreibung des Atomkerns als Ansammlung von positiv geladenen Protonen und elektrisch neutralen Neutronen erscheint uns unvollständig, ja unschlüssig angesichts der Festigkeit des Atomkerns. Dies spricht viel mehr dafür, dass Neutronen in gewisser Weise negative elektrische Ladungen besitzen sollten, die im Zusammenspiel mit den positiven Ladungen der Protonen die Festigkeit des Kerns ergeben. Die Frage ist, wie das mit der festgestellten elektrischen Neutralität der Neutronen harmonisieren kann. Die konventionellen Vorstellungen über den Aufbau der Materie sind hinreichend bekannt. Wir beziehen uns hier auf das Wellenmodell der Materie das erstmals von De Broglie beschrieben wurde und modifizierten dieses. Alle bisher entdeckten physikalischen Gesetze werden von dieser Modellbildung nicht tangiert und behalten somit ihre Gültigkeit.

Das Modell


Strittig beim Atommodell ist vor allem die Funktion des Neutrons als kittende Substanz zwischen den Protonen. Dazu werden wir durch die Modellierung dieser Elementarteilchen als rotierende Wellen eine Erklärung geben.

Wie schon in unseren früheren Arbeiten erwähnt, gibt es das Phänomen des Kugelblitzes. Bisher ist es nicht gelungen einen Kugelblitz im Labor zu erzeugen, offenbar reichen die bisherigen Energiereserven dazu nicht aus.
Diese physikalische nicht erklärte Form der elektrischen Energie, ist in zahllosen Gewitter -beobachtungen nachgewiesen und dient oft zur Erklärung von UFO- Erscheinungen. Wie selbst beobachtet, tritt beim Auftreffen eines solchen Blitzes zur Erde keine sofortige Entladung ein. Auch der Weg eines solchen Blitzes zur Erde unterliegt nicht der klassischen Spannungsentladung. Offensichtlich handelt es sich hierbei um eine Form der kondensierten elektrischen Energie. Als Erklärung bietet sich an, dass es sich beim Kugelblitz um eine kreisförmige rotierende elektrische Energieform handelt. Durch diese Rotation ändert sich das physikalische Verhalten der elektrischen Entladung. Überträgt man diese Vorstellung auf die Materie, so müssen hier energiereiche rotierende elektromagnetische Wellen vorliegen. Das ist der Ausgangspunkt für die neue Modellbildung.

Seit De Broglie ist die Modellierung von Materie als Welle etabliert. Wir modellieren demgemäß auch die Elementar- Bausteine Proton, Neutron und Elektron als rotierende Wellen über einer Kreisbahn. Eine standardmäßige elektromagnetische Welle mit einer klassischen Sinusfunktion wird man nicht stabil in eine Rotation versetzen können, da deren räumliche Struktur und ihre Amplituden schnell zu instabilen Zuständen führen. Liegt aber eine plane, d. h. in einer Ebene verlaufende, quadrierte Sinuswelle vor, so kann die Rotation zustande kommen, da zwischen den Amplituden keine Interaktionen auftreten. Die rotierende plane quadrierte Sinuswelle ist eine rotierende ‚, Bogen- Welle’’. Für die Amplituden dieser rotierenden Wellen geben wir eine Richtung vor, nämlich entweder ins Innere des Kreises, über dem sie rotieren oder nach außen. Die Amplituden zeigen bei Proton und Elektron nach außen, beim Neutron nach innen. Liegen die Amplituden auf der Kreisbahn nach außen, so zeigt das Teilchen eine elektrische Ladung. Sind die Amplituden in das Innere der Kreisbahn gerichtet, kann keine Ladung nach außen gemessen werden. Das Vorzeichen der Ladung ist bestimmt durch die Rotationsrichtung (im oder gegen den Uhrzeigersinn, bezogen auf die Umlaufbahn der Bogen-Welle).

Die Ankopplung Proton-Neutron entsteht, wenn die Amplitudenhöhe der Protonwelle die Umlaufbahn des Neutrons nach innen überschreitet. Das entspricht dem System des Klettverschlusses. Da es sich hierbei nicht um eine klassische elektromagnetische Kopplung handelt, werden größere Anziehungskräfte wirksam. So sind die Kernkräfte zu erklären. Damit ein solches System stabil ist, müssen bestimmte, genau definierte Energiemengen vorliegen.




Nach unserem Modell sind die Elementar-Bausteine des Atoms von einem einheitlichen Bauprinzip. Protonen, Neutronen und Elektronen sehen wir als die Elementar-Bausteine des Atoms an. Das heißt, bei ihrer Zertrümmerung werden zwar noch kleinere Elementarteilchen entstehen. Die genannten Elementar-Bausteine sind, aber nicht durch ‚, Zusammenschweißen’’ dieser Elementarteilchen formbar. Die kleineren Elementarteilchen sind somit Bruchstücke oder Trümmer der eigentlichen Elementar-Bausteine.

Zerstört oder zertrümmert man einen Elementarbaustein, so bricht die Struktur der rotierenden Bogen-Welle auf und diese kollabiert. Bricht man die Struktur eines Atoms auf, so wird das Zusammenspiel der Elementar-Bausteine und damit der rotierenden Bogen-Welle gestört, die Wellen kollabieren. Die Kreisbahnlage ist analog zur Modellierung der Elementar-Bausteine als stehende Sinus-Wellen ein Vielfaches der Bogen-Basis-Länge.

Dieses Atom- bzw. Materiemodell erklärt hinreichend die Kondensation von Energie zu Materie und auch die sog. Kernkräfte. Wenn die Wissenschaft dieses Modell aufgreift, so entstehen daraus ungeahnte Möglichkeiten der Energiegewinnung. Dieses Prinzip erfüllt andere Bedingungen als die jetzigen Modelle und lässt sich sicher auch anders als durch Kernspaltung manipulieren und damit energetisch nutzen. Es wird durch entsprechende Experimente und Untersuchungen zu klären sein, welche Ladungseigenschaften die Links- oder Rechtsrotation mit sich bringen. Für die Erklärung der Ladungen an sich im Atom ist das allerdings zunächst von untergeordnetem Interesse.

Wir danken an dieser Stelle Herrn Grettern, Physiklehrer in Hennef für seine tatkräftige Unterstützung bei der Überprüfung unserer Modellbildung nach den schulphysikalischen Gesichtspunkten.